Rohstoffgewinnung, Baustoffe und chemische Verfahren bringen Gefährdungen mit sich, die weit über das übliche Maß hinausgehen. Entsprechend höher sind die Anforderungen – und der Betreuungsumfang nach DGUV Vorschrift 2.
Die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie entstand aus der Fusion mehrerer Berufsgenossenschaften und betreut heute rund 34.000 Mitgliedsunternehmen mit etwa 1,6 Millionen Beschäftigten.
In diesen Betrieben treffen Gefahrstoffe, Staub, Lärm und komplexe Anlagentechnik aufeinander. Das verlangt eine Betreuung, die diese Themen tatsächlich beherrscht und nicht nur Formulare ausfüllt.
Die DGUV Vorschrift 2 bemisst die Grundbetreuung je Beschäftigtem und Jahr, wobei Betriebe nach ihrem Gefährdungspotenzial in Betreuungsgruppen eingeteilt werden. Betriebe der BG RCI liegen dort typischerweise in der höchsten Gruppe – mit einem Vielfachen der Stunden, die für einen Büro- oder Praxisbetrieb anfallen.
Dazu kommt die betriebsspezifische Betreuung: Aufgaben, die sich aus Ihren konkreten Verfahren, Anlagen und Stoffen ergeben und die individuell ermittelt werden müssen. Genau dort entscheidet sich, ob eine Betreuung ihr Geld wert ist.
Was das für Ihren Betrieb konkret bedeutet, rechnen Sie am besten selbst durch – der Betreuungsrechner bildet Beschäftigtenzahl und Gefährdungspotenzial ab.
Wie viel Betreuung braucht Ihr Betrieb tatsächlich?